Mittwoch, 19. Februar 2020
Regionaltreffen mit Rheinblick

Wie wichtig der regelmäßige Informationsaustausch für einen Verein wie die GdHP ist, der sich laut Satzung den Zweck gesetzt hat, die Mitglieder im Rahmen seiner Möglichkeiten zu betreuen sowie die sozialen und kulturellen Interessen zu vertreten, zeigt sich nicht nur beim großen Jahrestreffen in Düsseldorf, sondern auch bei den Regionaltreffen im kleineren Rahmen.

Julius Herold und Lutz Zehm, als Vorstandsmitglieder zuständig für die Regionen Süd und den Großraum Düsseldorf, hatten für ihr Regionaltreffen 2020 als Tagungsort das relativ zentral gelegene Koblenz ausgesucht. So trafen sich Ende Januar 15 Gruppenkontakter sowie neben den beiden Genannten die Vorstandsmitglieder Wolfgang Figge und Reiner Hennigfeld, dazu die Referenten Gabriele Eggert und Armin Friesendorf, in einem direkt am Rheinufer gelegenen Hotel mit schönem Blick auf das gegenüberliegende Schloss Koblenz.

Julius Herold und Lutz Zehm moderierten zu Beginn die Begrüßungsrunde, in der sich alle Teilnehmer vorstellten und über ihre Aktivitäten und Wünsche berichteten.

Anschließend informierte Gabriele Eggert über alles Wichtige zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Pflegeversicherung, Hilfsfonds und CareFlex. Wie ernst diese Themen genommen werden, zeigte sich daran, dass der geplante Zeitrahmen für Fragen und Antworten deutlich überschritten wurde.

Armin Friesendorf erklärte dann, was man unter dem etwas missverständlichen Begriff „Ticket Self Service“ zu verstehen hat. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Fahrkartenbuchungs-App, sondern um einen vom „Pension Management-Team“ - der Henkel-Altersversorgung - eingerichteten Bereich auf der GdHP-Internetseite. Dort sind die häufigsten Fragen zu Abrechnungen, Internverkauf, Kranken- und Pflegeversicherung, Betriebspension, Personendaten, Sterbefälle, Steuer und Versicherungen bereits vorgegeben und beantwortet.

Reichen diese Antworten nicht aus, kann man mittels einer Eingabemaske sein Anliegen registrieren und zur Bearbeitung an das „Pension Management-Team“ nach Düsseldorf weiterleiten. Daneben bleibt natürlich die Service-Telefonnummer 797-9000 weiterhin erhalten.

Inwieweit dieser Service in Anspruch genommen wird, kann leider nicht festgestellt werden. Die Gruppenkontakter sollten daher in ihren Gruppen auf diese Möglichkeit hinweisen, insbesondere dann, wenn über die Service-Telefonnummer geklagt wird. Ein entsprechendes Merkblatt wird noch erstellt.

Unter dem Stichwort „Digitale Bildung 50+“ berichtete Armin Friesendorf weiterhin über die ersten in Düsseldorf eingerichteten Smartphone-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Diese Kurse werden sehr gut angenommen und erfreuen sich reger Nachfrage. Daher besteht der Wunsch, auch in den Regionen entsprechende Kurse anzubieten. Allerdings dürfte es nicht einfach sein, Referenten und Schulungsräume zu finden. In dieser Hinsicht ist Düsseldorf natürlich deutlich besser aufgestellt.

Zum Tagesabschluss stellte Julius Herold das Ergebnis der Delegiertenwahl 2019 sowie das neue Wahlrecht vor.

Der zweite Tag begann mit einem nicht ganz einfachen Thema. Armin Friesendorf als GdHP-Datenschutzbeauftragter schilderte, welche Regeln und Vorschriften sowohl der Verein als auch die einzelnen Mitglieder nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) zu beachten haben.

Rechtliche Auflagen zum Datenschutz erschweren auch den Datenfluss von Henkel zur GdHP: Informiert beispielsweise ein Henkel-Pensionär die Altersversorgung über seine neue Adresse, darf das Team von Henkel diese Information nicht einfach an die GdHP weitergeben. Daraus folgt: Die Funktion der Gruppenkontakter als Bindeglied zwischen den Gruppenmitgliedern und der GdHP ist wichtiger denn je.

„Auf dem Treffen in Koblenz kamen wir überein, dass jeder Gruppenkontakter die Mitglieder seiner Gruppe bittet, ihm Änderungen ihrer Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen mitzuteilen“, berichtet Julius Herold, der ebenso wie sein Vorstandskollege Lutz Zehm Ansprechpartner für die Gruppenkontakter der Region Süd ist. „Ebenfalls sollten die Mitglieder ihrem Gruppenkontakter die Erlaubnis geben, diese Änderungen an die GdHP weiterzuleiten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Mitglieder ihre eigenen Angehörigen über die Mitgliedschaft in der GdHP informieren, so dass diese im Todesfall den Gruppenkontakter oder die Geschäftsstelle kontaktieren.“

Hilfreich ist hier die Checkliste → „Alles, was wichtig ist“.

In diesem Jahr 2020 besteht die Gemeinschaft der Henkel-Pensionäre 25 Jahre. Julius Herold und Lutz Zehm berichteten, wie dieses Jubiläum nach bisherigem Stand der Planungen gebührend begangen werden soll.

Bevor das Treffen mit einem guten Mittagsbuffet seinen Abschluss fand, blieb noch reichlich Zeit, um die stets aktuellen Themen wie Mitgliederwerbung, Rekrutierung von Gruppenkontaktern und Stellvertretern, steigendes Durchschnittsalter, usw. zu diskutieren. (af)

2020 01 22 Regionaltreff Sued 02

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