Düsseldorf, 26./27.01.2026: Workshop für neue Gruppenkontakter:innen und Stellvertreter:innen.
Gruppenkontakter:innen und ihre Stellvertreter:innen übernehmen eine zentrale Funktion im Vereinsleben der GdHP. Sie organisieren Gruppen, moderieren Abläufe, sind Ansprechpersonen für Mitglieder und Schnittstelle zum Verein. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmenden eine verlässliche Grundlage für diese Rolle zu vermitteln. Im Fokus standen dabei sowohl die organisatorischen Anforderungen als auch die sozialen Aspekte der Gruppenleitung.
Nach der Begrüßung durch GdHP-Vorstandsmitglied Wolfgang Schultz und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon direkt ans Eingemachte. Nach dem Vortrag von Heinrich Rositzka über die Entstehung, Entwicklung und Zukunft der GdHP, stellte Armin Friesendorf in Vertretung von Gabriele Eggert die Angebote der Sozialberatung vor, mit einem besonderen Fokus auf dem Thema Vorsorge in allen Facetten. Direkt im Anschluss referierte er über den Internetauftritt der GdHP. Armin stellte den Aufbau der Homepage vor und legte ein Hauptaugenmerk auf die für aktuelle und angehende Gruppenkontakter:innen besonders wichtigen Rubriken.
Gruppenarbeit in der Praxis
Nach diesen Grundlagen folgte am nächsten Tag der Einstieg in das Herz der Arbeit als Gruppenkontakter:in. Rolf Emmerich ließ die Teilnehmenden an seiner mehr als 25-jährigen Erfahrung als Gruppenkontakter teilhaben. Es entspannten sich mitunter rege Diskussionen, von Rolf gewohnt charmant und bisweilen spitzbübisch mit einem Augenzwinkern moderiert. Einig war man sich darin, dass eine Gruppe nur funktionieren kann, wenn auch die Mitglieder aktiv sind.
Im Anschluss informierte Sylvia Korres von der Geschäftsstelle der GdHP über wichtige Themen wie die Abrechnung von Zuschüssen, die Geburtstagsregelung und die Hilfestellungen, die das GdHP-Büro für die Gruppenarbeit allgemein bieten kann. Abgeschlossen wurde dieser Block mit einer praktischen Übung zur Kostenabrechnung.
Raum für Austausch und Vernetzung
Neben der inhaltlichen Arbeit bot der Workshop ausreichend Gelegenheit für Gespräche, Nachfragen und den Austausch persönlicher Erfahrungen. Die überschaubare Gruppengröße von 13 Teilnehmenden erwies sich dabei als Vorteil: Diskussionen konnten vertieft geführt und individuelle Fragestellungen aufgegriffen werden.
Darin waren sich auch Brigitte Engelhard aus Wassertrüdingen (Gruppe 256/Die Schwarzköpfe) und Wilmut Pflaumbaum aus Genthin (Gruppe 270/Genthin 2024) einig. Neben den sachbezogenen Themen war die Veranstaltung vor allem wertvoll, um sich kennenzulernen, Erfahrungen und Anregungen auszutauschen“, so Brigittes Fazit. „Und“, knüpft Wilmut daran an, „um persönliche Kontakte untereinander und zu den Gesichtern der GdHP aufzubauen – kurzum: Zugang zu den Menschen zu bekommen!“
Abschied
Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete der zweitägige Workshop, und es war an der Zeit sich zu verabschieden. Damit endete auch eine Ära. Nach „gefühlt 30 Workshops“ und mehreren Jahrzehnten als Referent und Seminarleiter war es für Rolf Emmerich der letzte Auftritt vor den neuen Gruppenkontakter:innen und Stellvertreter:innen. Aber niemals geht man so ganz: Als Gruppenkontakter wird er weiterhin für seine Gruppe da sein und die nächsten Aktivitäten planen. Außerdem können wir uns auf ein interessantes und spannendes Portrait über ihn in der nächsten Netz-Ausgabe freuen, mit dem Rolfs außergewöhnliches Engagement gewürdigt werden soll.