Freitag, 03. Dezember 2021
Erstes GK-Regionaltreffen nach langer Coronapause

Dank weitgehender Immunisierung der Pensionsbeziehenden und Lockerung vieler Einschränkungen fanden inzwischen nicht nur mehr und mehr Gruppentreffen statt, sondern es wurden auch wieder die ersten zwei Workshops für neue Gruppenkontakter veranstaltet.

Daher wagte Vorstandsmitglied Thomas Brandt, zuständig für die Region Düsseldorf, den Versuch, nach mehr als eineinhalb Jahren Pause das erste regionale Treffen seit Beginn der Corona-Krise für Dienstag, den 19.10.2021 einzuberufen. Immerhin war der so wichtige Informationsaustausch zwischen der GdHP als Verein und den Mitgliedern doch arg ins Stocken geraten. Denn auch Mitgliederzeitschrift, Internet, Newsletter und Videokonferenzen können persönliche Gespräche nicht vollständig ersetzen.

2021 10 25 Regionaltreff D 02Als Tagungsort hatte Thomas Brandt das gut erreichbare „Lohmann‘s Romantik Hotel Gravenberg“ in Langenfeld-Wiescheid ausgesucht. Nicht nur die 2 G-Regelung wurde dabei beachtet, auch Dank des großzügigen Tagungsraumes konnte die Abstandsregelung problemlos eingehalten werden.

Das Tagesprogramm war äußerst kompakt gestaltet und bot dank der insgesamt sechs Referierenden eine Fülle an Informationen, die zu zahlreichen Rückfragen führten.

Nach Begrüßung der Teilnehmenden durch Thomas Brandt moderierte er auch die Vorstellungsrunde, in der alle Anwesenden über ihre Aktivitäten und Wünsche berichten konnten. Dabei entwickelten sich zum Teil lebhafte Diskussionen, die den gesetzten Zeitrahmen deutlich sprengten.

2021 10 25 Regionaltreff D 03Als erste Referentin informierte Gabriele Eggert wieder einmal über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Pflegeversicherung und Hilfsfonds. Sie hob insbesondere die Vorsorgevollmacht als wichtigstes Dokument für alle Altersstufen hervor und erklärte auch, warum eine notariell beglaubigte Vorsorgevollmacht bei Eigentum und höherem Vermögen zwingend erforderlich sein kann.

Martina Baptist erläuterte die Gründe, warum Henkel die Betriebsrente in den Henkel Pensionsfonds überführt. Sie betonte, dass sich an der Höhe der Betriebsrente nichts ändert. Allerdings darf der Pensionsfonds keine Steuern an das Finanzamt abführen, so dass in den Fällen, in denen Henkel die Einkommensteuern direkt einbehielt, nun eine höhere Bruttoauszahlung erfolgt. Damit ist möglicherweise dann auch bei den Pensionsbeziehenden eine Einkommensteuererklärung fällig, die bisher davon verschont geblieben sind. Wer bereits jetzt einkommensteuerpflichtig ist, für den ändert sich nur das Formular - statt in Anlage N wird die Betriebsrente in Anlage R eingetragen.

Reiner Hennigfeld stellte die aktuellen Pensionärs- und Mitgliederzahlen des Vereins sowie die Altersstruktur grafisch dar und prognostizierte die zu erwartende Mitgliederentwicklung über die nächsten Jahre. Bedenkt man, dass 43 % der Mitglieder über 80 Jahre alt sind und 40 % zwischen 71 und 80, wird verständlich, warum die digitalen Medien nicht so genutzt werden, wie es wünschenswert wäre.

Regina Neumann stellte ein neues und sehr ambitioniertes Konzept vor – das Biografieprojekt der GdHP. Im Einzelnen geht es darum, der Einsamkeit im Alter vorzubeugen, die Kommunikation untereinander sowie Lebensfreude und Optimismus zu fördern und den Umgang mit Veränderungen zu meistern. Dazu sollen sogenannte Biografiebegleiter Kontakt mit interessierten Henkel-Pensionsbeziehenden aufnahmen und sich in persönlichen oder virtuellen Treffen über Henkel-Erinnerungen und die aktuelle Lebenssituation austauschen.

Armin Friesendorf als GdHP-Datenschutzbeauftragter schilderte, welche Regeln und Vorschriften sowohl der Verein als auch die einzelnen Vereinsmitglieder nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG neu) zu beachten haben.
Im nächsten Beitrag erklärte er dann, was man unter dem Begriff „Ticket Self Service“ zu verstehen hat. Dabei handelt es um einen vom „Pension Management-Team“ - der Henkel-Altersversorgung - eingerichteten Bereich auf der GdHP-Internetseite, in dem die häufigsten Fragen an die Altersversorgung bereits vorgegeben sind und beantwortet werden. Reichen diese Antworten nicht aus, kann man mittels einer Eingabemaske sein Anliegen registrieren und zur Bearbeitung an das „Pension Management-Team“ nach Düsseldorf weiterleiten.

Den amüsanten Schlusspunkt setzte Heinrich Rositzka mit seinen Geschichten „Aus dem Leben eines Henkelaners“, genauer einer Rückschau auf die eigenen frühen Henkel-Jahre. Amüsant, was man damals als Lehrling erleben konnte – der Begriff Azubi musste erst noch erfunden werden. Oder heute kaum noch vorstellbar, wie locker damals viele Dinge innerhalb der Firma gehandhabt wurden. Da kamen bei so manchem Anwesenden viele eigene Erinnerungen hoch.

Dank der sehr guten Resonanz durch die Teilnehmenden kann dieses Treffen als ein voller Erfolg gewertet werden, ganz besonders auch, weil das gemeinsame Jahrestreffen aller Gruppenkontakter mit den so wichtigen Kontakten untereinander wieder einmal abgesagt werden musste. (af)

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