Die 18. Fahrradreise für Henkelpensionäre vom 19. bis 26. August 2026.
Acht Tage, viele E-Bike-Kilometer und jede Menge schöne Erlebnisse – so lässt sich die Reise der GdHP-Gruppe 85 mit 24 Mitgliedern zusammen mit Klaus-Ulrich Napret an die ostfriesische Nordseeküste zusammenfassen. Unsere eigenen E-Bikes reisten komfortabel im Fahrradanhänger des Busses mit. Schließlich sollten nicht nur wir entspannt ankommen. Schon die Hinfahrt bot mit der Besichtigung der Berentzen-Gruppe einen ersten Höhepunkt. Anschließend ging es weiter nach Esens, wo unser Hotel zum Ausgangspunkt unserer Unternehmungen wurde.
An fünf Tagen erkundeten wir die Region auf abwechslungsreichen Rundtouren – von der Krummhörn bis nach Hooksiel. Deiche, Windmühlen, kleine Ortschaften und die typisch ostfriesische Landschaft begleiteten uns. So lernten wir Land und Leute ganz unmittelbar kennen. Auch das Wetter sorgte für Abwechslung.
Oft verwöhnte uns die Sonne, doch Starkregen und kräftiger Gegenwind gehörten ebenfalls zum Programm. Besonders der Gegenwind schien entschlossen, jeden fehlenden Höhenmeter persönlich zu ersetzen. Dank unserer E-Bikes und einer guten Portion Humor erreichten wir aber immer gemeinsam das Ziel. Picknicks bereicherten drei Radtouren. Besonders passend zur Region war dabei frisch geräucherter Fisch, der uns hervorragend schmeckte. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Spiekeroog. Mit der Fähre ging es auf die Insel, wo uns eine interessante Inselführung und ein ausgedehnter Strandspaziergang erwarteten. Weite Strände, frische Nordseeluft und die besondere Ruhe der Insel machten diesen Tag unvergesslich.
Ostfriesland hatte noch einiges zu bieten. Besichtigungen von Kirchen, in Neuharlingersiel genossen wir eine lange Pause in der Strandbar und hervorragende Fischbrötchen. In Norden erlebten wir eine traditionelle Teezeremonie. In Emden besichtigten wir das Otto-Huus und tauchten in die Welt des bekannten Komikers Otto Waalkes ein. Handgezogene Fähren über das „Große Meer“ brachten uns viel Spaß.
Nach sieben Tagen in Esens hieß es Abschied nehmen. Doch auch die Rückfahrt bot mit der Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg noch einen besonderen Programmpunkt. Die riesigen Hallen und die Dimensionen der dort gebauten Schiffe beeindruckten uns nachhaltig. So ging eine rundum gelungene Reise zu Ende: acht Tage voller Radfahren, Sonne, Regen, Gegenwind, Kultur, Natur und kulinarischer Entdeckungen. Ob beim Picknick, beim Kampf gegen den Wind, bei Tee und Fischbrötchen oder auf der Fähre nach Spiekeroog – es gab viel zu erleben und noch mehr zu erzählen.
Unser Fazit: Ostfriesland ist eine Reise wert – besonders mit einer gut gelaunten Fahrradgruppe. Und sollte uns der Gegenwind irgendwann fehlen, wissen wir zumindest, wo wir ihn wiederfinden können.
Reiseimpressionen von Loert de Riese-Meyer, Mitglied Gruppe 85, Radtour
