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Intern | Montag, August 10, 2026
Bremen – Moin, Klebstoffzunft!

„Moin zusammen!“ – so wurden wir in Bremen begrüßt, unserem diesjährigen Treffpunkt der Gruppe 27 „Klebstoffzunft“. Und wie es sich für eine gute Gemeinschaft gehört, waren wir natürlich nicht nur zum Kleben, sondern vor allem zum Schauen, Staunen und geselligen Beisammensein angereist. 

Unser zentral gelegenes Hotel erwies sich als idealer Ausgangspunkt für die kommenden Unternehmungen. Am nächsten Morgen hieß es dann: Schuhe schnüren und los! Eine ausgiebige Stadtführung stand auf dem Programm – und wir hatten das Glück, einen ausgesprochen kompetenten und unterhaltsamen Stadtführer an unserer Seite zu haben.

Unser erster Programmpunkt war das Haus Atlantis mit seinem beeindruckenden Treppenaufgang zum Himmelssaal. Schon hier wurde deutlich: In Bremen kann man Geschichte nicht nur besichtigen, sondern auf Schritt und Tritt entdecken. Weiter ging es durch die berühmte Böttcherstraße, deren außergewöhnliche Fassaden und Gebäude von Bernhard Hoetger für reichlich Gesprächsstoff sorgten. Auch das Ensemble der Roselius-Häuser durfte natürlich nicht fehlen.

Nur wenige Gehminuten später standen wir auf dem Bremer Marktplatz. Dort erwartete uns bereits ein echter Bremer „Promi“: der Roland. Stolz und unbeirrbar steht er dort und schaut – wie schon seit Jahrhunderten – in Richtung Bremer Dom. Ob er dabei wohl schon so manche Besuchergruppe der „Klebstoffzunft“ vorbeiziehen gesehen hat?

Bremer DomAuch der Bremer Dom wurde natürlich von uns erkundet. Im Inneren beeindruckten uns besonders die farbenfrohen Kirchenfenster. Dazu gab es interessante Erläuterungen zur bewegten Geschichte des Domes. Manch einer von uns stellte dabei wahrscheinlich fest, dass Geschichte doch wesentlich spannender sein kann, wenn man sie nicht im Schulbuch, sondern direkt vor Ort erlebt.

Ein gerade beginnender Gottesdienst sorgte schließlich dafür, dass wir den Dom wieder verließen und unsere Stadtführung über den Domshof und die Domsheide fortsetzten. Unser nächstes Ziel war das historische Schnoorviertel.

Dort wurde es richtig eng – zumindest auf den Straßen! Durch die schmalen, verwinkelten Gassen schlängelten wir uns zwischen den kleinen und teilweise ordentlich schiefen Häusern hindurch. Die alten Gebäude vermittelten uns einen lebendigen Eindruck davon, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Viel Platz gab es damals offensichtlich nicht – dafür umso mehr Geschichte auf kleinstem Raum.

So vergingen die Stunden wie im Flug. Bremen zeigte sich uns von seiner historischen, charmanten und manchmal durchaus skurrilen Seite.

Nach so vielen Eindrücken meldete sich allerdings langsam der Magen zu Wort. Eine Stärkung an der Schlachte kam daher genau zur richtigen Zeit. Bei leckerem Essen und Getränken konnten wir die vielen Informationen erst einmal sacken lassen und neue Kräfte sammeln. 

2026-08 Gr. 27 Klebstoff Zunft_ Bremen.pdf

Doch damit war unser Bremen-Programm noch lange nicht beendet. Anschließend bestiegen wir den „Bremer Stadtmusikanten Express“ und ließen uns ganz bequem zu weiteren wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt kutschieren. Während wir entspannt durch Bremen fuhren, erhielten wir noch allerlei interessante und nützliche Hinweise zu den Gebäuden und Plätzen, an denen wir vorbeikamen. So konnte man die Füße schonen und gleichzeitig den Wissensstand weiter ausbauen – eine durchaus angenehme Kombination!

Natürlich durfte bei einem Bremen-Besuch eines nicht fehlen: die Bremer Stadtmusikanten. Esel, Hund, Katze und Hahn wurden von uns selbstverständlich gebührend begrüßt. Schließlich wollten wir uns nicht nachsagen lassen, dass die „Klebstoffzunft“ Bremen besucht und die berühmtesten vier Bewohner der Stadt links liegen lässt.

Am Abend ließen wir den ereignisreichen und interessanten Tag gemütlich ausklingen. Einige von uns nutzten die Gelegenheit, noch einmal über den Marktplatz und durch die angrenzenden Gassen und Straßen zu spazieren. Bei dem herrlichen Wetter zeigte sich Bremen am Abend noch einmal von seiner besonders schönen Seite. Die langsam untergehende Sonne tauchte die Häuser und Plätze in ein warmes Licht und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre.

So ging ein rundum gelungener Tag zu Ende: viel gesehen, viel gelernt, viel gelacht und dabei auch noch prächtiges Wetter erwischt – was will man mehr?

Unser Bremen-Treffen war damit ein voller Erfolg und wird uns sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. Nun heißt es wieder: abwarten und gespannt sein, wohin die Reise der „Klebstoffzunft“ im nächsten Jahr führt. 

2026-08 Gr. 27 Klebstoff Zunft_ Bremen.pdf